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FCN Fanclub 452

 

 

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1. FCN gegen Wehen Wiesbaden Nr.   31  am 22.2.2009

Am 29.9.2014 gab es endlich mal wieder einen Heimsieg für unseren Club:3:2 gegen Kaiserlsautern

 

 

Bericht von Roland aus Heidenheim:
Serie des Erfolg Trainers Valerie Ismael hält, schon wieder steht die Null oder Schlimmer geht`s immer
Das Spiel in Heidenheim ist schnell erzählt, 1:0 Schnatterer (3.), 2:0 Kraus (9.), 3:0 Mayer. Mit Ausnahme der 5:1 Derbyklatsche in Färdd spielt der Rumreiche immer zu Null. Blöd nur, dass wir häufiger nichts treffen.
über das Spiel verliere ich lieber kein Wort mehr, stattdessen ein paar Impressionen und Bilder aus der tiefsten Provinz. Je niedriger die  Liga, desto unbekannter die Stadien und die Gegend.
Die Kurzreise  in die schwäbische Alb verlief problemlos und fast 2 Stunden vor Beginn  waren wir vor dem Stadion. Andere hatten das Glück und standen im Stau  und mussten deshalb die ersten Minuten nicht ansehen.
Auch in  Heidenheim gibt es Polizei auf Pferden, was machen die eigentlich  zwischen den Auftritten der Spitzenteams. In größerer Anzahl gab es  Polizisten mit langen Schienbeinschonern, dank unserer “€žSelbstgerechten” fka “€žUltras” eine leider notwendige Ausrüstung.
Das Stadion ist neu gebaut, hat aber Charme, z.B. dank altertümlich wirkenden  Flutlichtmasten oder mitten in die Tribüne integrierten, mit Sicht auf  das Spielfeld, Fress- und Saufstationen.
Vor dem Stadion gibt es  einen Süßigkeitenstand und eine Tafel mit zahlreichen Sponsoren, die  Zahl der Sponsoren ist 1. Liga würdig.
Im Stadion ist viel Landvolk  und auch viele Clubbfans aus der Umgebung, meist in Zeiten sozialisiert  als Hans Morlock noch spielte.
Für die Einpeitscher der  ”Selbstgerechten” fehlt ein Podest und sie müssen auf einer schmalen  Kante stehen. Vermutlich auch deshalb, damit das Gleichgewicht nicht  verloren geht, werden unsere Helden kaum begrüßsst und der Support  beginnt spät und endet auch schon nach nur 9 Minuten Spielzeit.
Nicht wenige verlassen zu diesem Zeitpunkt das Stadion, begleitet von  einem freundlichen ”Auf Wiedersehen” der Heidenheimer ´”Kurve”. Sofort  springen einige ”Selbstgerechte” auf dem Zaun und geifern wild in  Richtung der Heimfans.
Irgendwie fehlt es den Heimfans an Phantasie, wir hätten in gleicher Situation skandiert, ”Ihr seid nur ein  Punktelieferant” oder ”3. Liga, Nürnberg ist dabei”. Auch ein  Transparent aufzuhängen “€žFestung Albstadion uneinnehmbar” ist, wenn es  gegen unsere Spitzentruppe geht, nur peinlich. Passend das Liedgut  ”Unser Club heißt FCH und wir sind zum Siegen da”.
Was im Stadion  schlecht gelöst ist, sind die Toiletten. Nur 3 Urinale sorgten für eine  lange Schlange bäuerlicher Wasserlasser, während das Damen WC von den  Bäuerinnen ohne Wartezeit benutzt werden konnte. Auf der Schwäbischen  Alb ist die Gleichberechtigung wohl schon umgesetzt.
Laut  Stadionsprecher ist das Stadion ausverkauft. Tatsächlich sind aber viele Plätze frei, die Haupttribüne ist sichtbar nur zu 75 % gefüllt.  Vermutlich bleiben viele Dauerkartenbesitzer bei klar spannungsfreien  Spielen daheim.
Die Hoffnung auf eine andere 2. Halbzeit ist rasch  vorbei und nach viel zu langen 65 Minuten Spielzeit verlassen wir das  Stadion und können ohne jeglichen Stau nach Dorfgütingen zum Schnitzel  Wiener Art fahren.
Pünktlich zur Sportschau mit der 1. Liga dann  daheim, wird noch einmal unser Elend deutlich, der HSV gurkt immer noch  dort rum, während wir auf der Alb knapp unterhalb der Baumgrenzen, der  Rest ist zum Glück schon vergessen, waren.
Roland Hornauer

 

Am 21.9.2014

gab es eine Auswärtsniederlage in und gegen Karlsruhe 3:0 Karlsruhe

Am 15.9.2014

folgte dann eine 0:2 Heimniederlage gegen Düsseldorf

 

Am 29.8.2014 durfte unser Club in er alten Försterei bei Union Berlin vorspielen.

 

Hanno kann doch noch gewinnen

In den Niederungen der Liga angekommen

Wenn Fan sich fast den Wecker stellen muss, um zu einen  Samstagheimspiel des Ruhmreichen, wann war das eigentlich (oder muss es  Rumreichen heißen?), zu kommen, spätestens dann merkt Fan, wir spielen in der 2.  Liga.

Ist nicht schon ein Spielbeginn 13.00 Uhr Ärgernis genug,  dann kommt auch noch SEV zwischen Erlangen und Fährdd dazu. Die Busse des  Schienenersatzverkehrs zuckeln über Bruck, Eltersdorf, Vach, an der Trollarena  und scheußlichen Plakaten vorbei, zum Bahnhof Fährdd. Weiter geht es mit der  U-Bahn nach Nürnberg und endlich mit der gewohnten S-Bahn zum  Stadion.

Trotz komplett neuer Laufwege bin ich pünktlich eine Stunde  vor Anpfiff an der ersten Verpflegungsstation nach der S-Bahn angekommen. Dort  ist so gut wie nichts los. So leer war es bei keinen Heimspiel in den letzten  sechs Jahren. Keine Massen strömten zum Stadion, es tröpfelte nur. Kein einziger  (!) Fan der Frankfurter zu sehen. Innerhalb von 30 Minuten kein Auswärtsfan,  wann gab es denn schon so etwas?

Dafür, dank ganz genauer Einlasskontrollen, gab es was in  letzter Zeit, lange Schlangen am Stadioneingang. Trotzdem pünktlich zum Anstoss  drin und die beeindruckende Trauerchoreo für den verstorbenen Adi samt  Schweigeminute mitbekommen. Wenn es nicht so unpassend wäre, angesichts der  Spielweise unserer Helden wäre eine Trauerchoreo über 90 Minuten  angebracht.

Zum Spiel, Freizeitdiscosportler Gebhart hat sich erfolgreich  in die Startelf gemotzt. Zum Reinspielen in die Startelf ist er noch meilenweit  weg. Wenn er den Ball hat, dribbelt er so lange, bis er ihn wieder verloren hat.  Wann hat der DFB ein Einsehen und lässt Gebhart mit einen eigenen Ball spielen.

Bei Frankfurt spielte unser suspendierter, warum eigentlich  hat er zu viel Charakter?, Hanno Balitsch Innenverteidiger. Gekonnt robust und  so brachte er Timo an der Strafraumgrenze zu Fall. Nach einigen zögern hatte der  Schieri Mitleid und pfiff Elfmeter in der 9. für uns. Die Chance alleiniger  Torschützenkönig des Clubbs zu werden, ließ sich leider Pino ”Gringio” nicht  entgehen. Gewohnt sicher vergeigte er dann natürlich. Angesichts der aktuellen  Quote von 2 verwandelten bei 6 Elfern fragt man sich natürlich, wer lässt Pino  ”Gringio” zum Punkt schreiten???

Bekanntlich hat unser ”Heiner” der Schäfer nicht nur Anhänger  in der Kurve. Diese freuten sich, dass verletzungsbedingt Patrick Rakovsky das  Tor hütete. Die Freude währte nicht einmal eine halbe Stunde. In der 29. hatte  Frankfurt eine Ecke, Rakovsky lief raus, unser “Heiner” der Schäfer wäre auf der  Linie geblieben, unterlief die Flanke und unser Hanno Balitsch köpfte den  Siegtreffer. Unser “Heiner” der Schäfer hätte in dieser Situation vermutlich den  Ball von der Linie rausgefaustet.

Über das restliche Spiel Worte zu verlieren, wäre wie Perlen  vor die Säue werfen. Auf der Liste der schlechtesten Clubbspiele aller Zeiten  düfte das Heimmatch gegen FSV Frankfurt sehr weit oben stehen. Not spielte  gegen Elend, dilettantische Stockfehler, Fehlpässe über Fehlpässe, mehr als  grausam anzusehen. Frankfurt konnte wenigstens eine Führung verteidigen, auf  Zeit spielen und wurde mit dem Innenverteidiger Hanno eigentlich nie in  Verlegenheit gebracht. In der 2. Halbzeit sorgten die wenigen Frankfurt Fans mit  ihren Transparent an jeden Tag, bei jedem Spiel, der Erhalt des Wappens unser Ziel für den einzigen Höhepunkt.

Nach Schlusspfiff gab es dann noch gellende Pfiffe und die  üblichen “žBader raus” Rufe. Die 26.856 Schmerzensgeldberechtigten gingen Heim,  dunkle Wolken hingen dabei über Nürnberg. Unser Wundertrainer Ismael sagte  erfreulicherweise nicht Gegen Frankfurt kann man verlieren, sondern glänzte  mit der Phrase €ž”der Knackpunkt war der Elfmeter”. Klasse ein vergeigter Elfer  nach einen Zehntel der Spielzeit sorgt dafür, dass der Aufstiegsfavorit gegen  bislang punktlose Frankfurter daheim verliert.

Heimwärts wollte ich den SEV entgehen und meine Freundin sollte mich an der Fährdder Stadthalle abholen. Passenderweise hatte die U-Bahn wegen Notfalleinsatz in der Bauernfeindstraße ziemliche Verspätung und ich musste auf Girlies tröstende Sätze wie “dass Du mir nicht depressiv wirst”, €”žtut  Dir die vergeudete Zeit nicht weh” oder “ich würde denen Geld streichen” etwas warten.

Roland Hornauer

 

23.8.2014 zweites Heimspiel gegen FSV Frankfurt am 23.8.2014: Hanno Balitsch köpft den Club ins Unglück: 0:1 steht es nach 90 Minuten

 

Pleite gegen die Trolls

Zum Derby in Erlangen Süd.

Es gab mehrere Weltpremieren. Zum ersten Mal fuhr ich mit dem Rad zu einen Zweitligaauswärtsspiel und ich war deutlich schneller bei den Trolls und wieder zurück als bei einen Heimspiel unseres Ruhmreichen. Zum ersten Mal war ich völlig unmaskiert, ohne jegliche Fanbekleidung bei einen Spiel. Schließlich war das tragen von Rot-Schwarz außerhalb der beiden Clubbblöcke in der Troll-Arena untersagt.

Dank der gut überlegten Kartenvergabe des Clubbs, nur Pyro-, Rauchbomben- oder Raketenexperten erhielten Karten, musste unser Fanclub, wie viele andere auch, sich über Färdder”beziehungen” Karten besorgen.

Vor dem Spiel versammelten sich vor dem Färdder Rathaus einige Heimfans. Ein trauriger Anblick, genauso wie der orientierungslos im Stadion umherirrende Färdder OB Dr. Thomas Jung mit seiner Gattin. Ebenso traurig und Landesliga würdig das Umfeld der Troll Arena.

Vor dem Spiel war das komplette Färdder Team einschließlich Trainer in Azemi T-Shirts gekleidet. Wer hätte dies vom Färdder Coach nach seinen deutlichen Worten kurz nach Azemis Unfall erwartet.

Beide Fankurven starteten mit einer Choreografie. Allerdings nur ”unsere” setzten zusätzlich Pyros, Rauchbomben und Raketen satt ein. Dies nicht nur zu Beginn, sondern während des kompletten Spiels. So waren die ständigen Durchsagen, dass Pyros verboten sind, schon nach 10 Minuten langweilig und angesichts “unserer” bornierten Fans zwecklos. Angesichts des massiven und ständigen Pyro-, Rauchbomben- oder Raketeneinsatzes, zeitweise waren es 8 Pyros, kann man auch nicht behaupten, einzelne ”Zigarettenbürschla” halten sich nicht an die Regeln. Für künftige Auswärtsspiele sollte der Clubb, sofern er noch Karten erhält, die Vergabe dieser überdenken.

Ach ja Karte, dank der Färdder Beziehungen hatte ich eine personifizierte, den Namen sag ich jetzt nicht, Karte für die Vortribüne vor der Färdder Haupttribüne. Die Vortribüne war ziemlich in Clubb-Hand. Bei der Aufforderung “steh auf, wenn Du Färdder bist”, erhob sich nicht einmal ein Drittel. Von dort waren die Färdder Bank und die Fernsehaufzeichnungen gut zu beobachten. Vor der Färdder Kurve Sky und auf der anderen Seite Sport1. Die Interviewpartner waren die Gleichen. So mussten Färdds Hack und unser Martin Bader ganz schön laufen, mehr als mancher Clubbspieler in 90 Minuten.

Apropos laufen, das Spiel war schnell gelaufen. Unser “Heiner” der Schäfer hat schon Zweitligaformat und sein krasser Fehler in der 8. Minute bedeutete die Führung für Erlangen-Süd. 8 Minuten später foulte Alessandro ansonsten unauffällig Schröpf völlig unnötig im Strafraum und die Trolls führten 2:0. Etwas Hoffnung keimte auf als Pino “Grigio” nach einer Ecke kurz vor der Torlinie den Ball touchierte und den Anschluss erzielte. Er kann tatsächlich Tore erzielen, lag wohl an der Kapitänsbinde. Leider nur etwas Hoffnung, denn Erlangen-Süd war viel bissiger, spritziger und leidenschaftlicher. Unsere Abwehr war ein Torso und so fielen in der 2. Halbzeit noch drei Tore für Erlangen-Süd. Kein Wunder, da unser Erfolgscoach Ismael, noch ohne Auswärtspunkt, eine hohe Aufstellung gewählt hatte. Beim Einlaufen war neben Heiners 1, stand für einen Patzer, die 11 die niedrigste Rückennummer.

In den letzten 10 Minuten war bei den Trolls nur noch feiern angesagt. “€žUnd schon wieder Derbysieger Kleeblatt Färdd”, “Ein Tag so wunderschön wie heute”, “€žEiner geht noch, einer geht noch rein” wechselten sich mit “Ihr könnt nach Hause fahren” ab. Habe ich gleich nach dem Schlusspfiff dann auch gemacht.

Skurill wie Erlangen-Süd ist, nach dem Spiel wurde in der Gustavstraße die Sperrstunde aufgehoben. Weinfeste fallen wegen der Sperrstunde aus, wenn die Trolls mal daheim gewinnen, zählt der Lärmschutz nichts mehr. So sind die Färdder, aber verstehen muss man sie nicht.

Roland Hornauer

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